Direktübertragung aus der Mehrzweckhalle

Der blaue Bock              

Zu einem einmaligen Ereignis für den Standort wurde die Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“ am 11. März 1967 als Direktübertragung aus der Mehrzweckhalle der Blücher Kaserne. Für die Vorbereitung und Durchführung wurden die Soldaten des Fernmelde- und Radarzuges der 1. Kompanie des Panzeraufklärungsbataillons 2 eingeteilt. Heinz Schenk und Reno Nonsens, Hauptakteure des Einführungsstreifens und später auch in der Sendung selbst, ließen Fernmelder und Radarbediener den normalen Dienst vergessen. Gedreht wurde an der Wache, in der Unterkunft, im UvD-Zimmer, im Technischen Bereich, in der Bataillonskleiderkammer und auch in der Lichtenauer Innenstadt. Hier marschierten der Fernmelde- und Radarzug unter Vorantritt des Trompeterzuges mit Oberfeldwebel Karl-Heinz Giesler durch die Landgrafenstraße. Heinz Schenk und Reno Nonsens waren uniformiert mit dabei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Sendebeginn wurde die Mehrzweckhalle der Kaserne in ein originalgetreues Frankfurter „Äppelwoi-Lokal“ umgestaltet. Rund 500 Gäste - Soldaten und Lichtenauer - saßen beim kostenlosen Apfelwein in der Halle, als Nachmittags die Direktübertragung mit dem Vorfilm begann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dabei waren Lichtenaus Bürgermeister Ernst Vogt, der Divisions-Presseoffizier Major Möthe, der mit zwei Redakteuren des „Soldaten-Kurier“ aus Marburg anreiste und der 33-Köpfige Marinechor der Unterwasserwachtschule Eckernförde für zünftige Seemannslieder.

Das Kasseler Heeresmusikchor 2 spielte derweil Marschmusik.


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