Camp Heli auf dem Hessentag 2006

Hessentag 2006 Platz der Streitkräfte
Hessentag 2006 Platz der Streitkräfte

Hand in Hand im „Camp Heli“ auf dem Hessentag 2006 in Hessisch Lichtenau

Letzte und Größte Herausforderung für den Bundeswehrstandort Hessisch Lichtenau, vor seiner Schließung Ende Dezember 2006. Das Verteidigungsbezirkskommando (VBK) 47 begrüßte die Besucher auf dem Platz der Streitkräfte. Wenn’s drauf ankommt, müssen alle mit anfassen und zusammenhalten. Das weiß auch die Bundeswehr. Wie gut dies im Ernstfall klappt, demonstrierten die Olivgrünen im „Camp Heli“, wo während des Hessentages nicht nur Material, sondern auch Können Vorgeführt wurde. Auf dem Freigelände stellten sich die in Hessen beheimateten Truppenteile der Bundeswehr und der US-Streitkräfte dar und demonstrierten  ihre Aufgaben und Fähigkeiten im In- und Ausland. Auch das Panzerartilleriebataillon 2 aus der Blücher - Kaserne in Hessisch Lichtenau, war u.a. mit dem modernsten Artilleriegeschütz, der Panzerhaubitze 2000, auf dem Freigelände vertreten.

Zusammen mit den örtlichen Feuerwehren wurde auch dargestellt, wie es im Falle schwerer Unglücke oder Naturkatastrophen zur Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit kommen kann.

Eine bunte Mischung aus Informationen, Unterhaltung, Musik, Show und leiblichem Wohl war für alle Besucher vorbereitet. In mehreren „Feldküchen“ bereiteten z.B. die Bundeswehr Köche, neben unserem legendären „Dauerbrenner“, der Erbsensuppe, wie gewohnt leckere und täglich wechselnde Menüs zu.

Mit rund 60 Veranstaltungen und 30 Live-Bands (Big Band) war die Bundeswehr traditionell einer der größten und beliebtesten Veranstalter auf dem Hessentag.

Neben dem Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und anderen führenden Repräsentanten des öffentlichen Lebens besuchte auch der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung den Platz der Streitkräfte.

Zahlreiche Angehörige der Bundeswehr, der Polizei, der Bundespolizei und der US-Streitkräfte, die sich besonders verdient, oder in besonderem Maße engagiert haben, wurden in einem Auszeichnungsappell für besondere Verdienste vom damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geehrt und ausgezeichnet.

Höhepunkt der Veranstaltung war der traditionelle Festumzug. Mit dabei auch der Kommandeur und einige seiner Soldaten vom Panzerartilleriebataillon 2 Hessisch Lichtenau.

Sie nahmen auch gleichzeitig die Gelegenheit war, sich aus Hessisch Lichtenau zu verabschieden.

Am 12. Juli 2006 fand im Rahmen eines großen Zapfenstreiches die offizielle Abschiedsveranstaltung statt. Der letzte Appell war am 30. November 2006 mit der Außerdienststellung des Panzerartilleriebataillon 2.

 

Im Rahmen der Neukonzeptionierung der Territorial Wehrorganisation wurde das VBK 47 am 09.03.2007 aufgelöst, und als Landeskommando Hessen neu in Wiesbaden aufgestellt.

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