Eine Kaserne wird Gewerbegebiet

Eine Kaserne wird Gewerbegebiet

Das Bundesamt für Immobilienmanagement (BIMA), die Stadt Hessisch Lichtenau, der Werra-Meißner-Kreis und das Land Hessen bemühten sich umgehend um eine sinnvolle Nachnutzung. Eine Spedition, ein Kosmetikunternehmen, ein mittelständischer Betrieb und eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung haben inzwischen in der Kaserne eine neue Heimat gefunden.Nach dem Orkan „Kyrill“ wurde sogar Holz zwischengelagert.

Mit einer 2007 erstellten Machbarkeitsstudie mit Alternativplanungen, etwa ein Logistik- oder Businesspark, wurden erste Ideen entwickelt. Bereits 2008 erfolgte eine Nachfolgenutzung der Standortverwaltung und Bekleidungskammer durch die Firma Klapp Cosmetics. Dazu änderte die Stadt den Flächennutzungsplan mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes „Spangenberger Straße Nordost“, der ein Jahr später um den Bebauungsplan „Spangenberger Straße Südost“ und der Entwicklung des früheren „Technischen Bereichs“ als Logistikfläche ergänzt wurde.

Seit dem Jahr 2010 kam Schwung in die Nachnutzung. Klapp Cosmetics erwarb eine Erweiterungsfläche, das Flugplatzgelände ist durch den Luftsportverein Hessisch Lichtenau nach über 50-Jähriger Nutzung als Pächter gekauft und die Planung für eine große Photovoltaikanlage mit 1,9 Megawatt Leistung pro Stunde begann. Die wurde 2011 in Betrieb genommen und spart nun jährlich 1.181 Tonnen CO 2 ein.

Die vorübergehende Zwischennutzung „Automobillogistik“ wurde 2012 auf das gesamte noch nicht vermarktete Kasernenareal ausgeweitet, um weitere wertschöpfende Dienstleistungen für die Automobilindustrie anzubieten.

Aufgrund des hohen Sanierungsaufwandes der bisherigen Anlage erfolgte 2011 die Erschließung mit einer neuen Trink- und Abwasserentsorgung. Teile der Erweiterungsfläche „Klapp Cosmetics“ sind bereits an die neuen Erschließungsanlagen im nördlichen Teilbereich angeschlossen. Vorhandene Speicherbecken wurden zudem zur Löschwasserbevorratung umgewidmet und über die Konversionsfläche verteilt gibt es eine dezentrale Löschwasserversorgung. So ist beispielsweise die frühere Panzerwaschanlage mit zwei Oberflächenwasserbecken nun zur Löschwasserbevorratung genutzt. In den weiteren Bauleitplanverfahren werden auch Luftschutzbunker zu Löschwasserzisternen umgeplant und für den Brandschutz zur Verfügung gestellt.

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