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Ein Blog, ist eine Art Tagebuch oder Magazin im Internet.

Unter den verschiedenen Artikeln sind Auszüge aus unseren neuen Geschichtsbuch. Geschichten aus dem ehemaligen Standort, Anekdoten aus der guten alten Zeit, informative Nachrichten aber auch kleine Geschichten zum schmunzeln.

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Wenn sie sich an eine Geschichte von damals erinnern, oder selbst erlebt haben, dann schreiben sie uns unter info@feundeskreis-pzaufklbtl2.de

Sa

19

Aug

2017

„Die Fünfte“ 20 Jahre PzAufklBtl 2 1958-1978

Mit Datum vom 08. März 1982 wurde der Befehl für die Umgliederung des PzAufklBtl 2 in die endgültige Heeresstruktur IV zum 01. April 1982 bekanntgegeben.

 

Der Auftrag lautete (Auszug)

PzAufklBtl 2 gliedert zum 01. April 1982 in die endgültige Heeresstruktur 4 nach neuer STAN um.

Hierzu sind (ist):

- die 5. Kompanie ausgestattet mit TPz Fuchs, neu aufzustellen.

 

Am 16 Juni 1982 wurde im Rahmen eines Bataillonsappells der Kompaniewimpel von Oberstleutnant Chojnacki an den Kompaniechef Hptm Schmidt übergeben. Den Wimpel zierte eine Fuchslunte, da die 3 Züge mit TPz  FUCHS ausgestattet waren.

 

Gliederung

-  Kompanieführungsgruppe

     +          TPz FUCHS Fü/Fu

     +          drei Radfahrzeuge

-  drei gleich gegliederte leichte PzAufkl Züge

     +          je Zug, 3 TPz FUCHS mit Abschussvorrichtung für den PzAbw Lenkflugkörper MILAN

     +          Besatzung je TPz 10 Soldaten


Bewaffnung und Ausrüstung

- PzAbw Lenkflugkörper MILAN mit Nachtsichtgerät MIRA

- Panzerabwehrhandwaffen

- Granatpistolen

- Handwaffen, darunter Scharfschützengewehre mit Bildverstärkernachtsichtgeräten

- neben der fahrzeuggebundenen Funkausstattung, verfügte jeder Zug über tragbare Funkgeräte

Die Zusatzausrüstung der Kompanie, die für unterschiedlichste Einsatzarten ausgelegt war, bestand unter anderem aus einem Erdarbeitsgerät, zusätzlicher Schanzausstattung, Bohrhämmern, Motorsägen, großen und kleinen Schlauchbooten und zwei Sturmbooten mit Außenbordmotoren

Aufgaben

Die leichte Panzeraufklärungskompanie war die infanteristische Komponente im PzAufklBtl 2. Sie war in erster Linie dazu da, leichte und schwere Spähtrupps in der Aufklärung zu unterstützen. Dies erfolgte zumeist in bebautem Gebiet (Ortskampf) sowie im bewaldeten Gelände (Jagdkampf). Sicherung von Engen und Gewässerübergängen, sowie Luftlandungen in feindbesetzten Gebieten, gewährleistete den anderen Kompanien ein weiters rasches Vorgehen.

Diese Aufgabenvielfalt erforderte leistungsbereite und körperlich voll einsatzbereite Soldaten. Schwung und Schneid, Einfallsreichtum und List waren die unverzichtbaren persönlichen Voraussetzungen der Offiziere und Unteroffiziere. Das gemeinsame Ertragen von körperlichen Belastungen und Strapazen bei Ausbildung und Übungen förderte die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt der Einheit.

Die Vielseitigkeit der Kompanie wurde bei zahlreichen Gefechtsübungen und Truppenübungsplatzaufenthalten unter Beweis gestellt.

Bei den durchgeführten Gefechtsschießen erreicht die Kompanie immer eine Hohe

Trefferquote. Fehlschüsse mit dem PzAbw Lenkflugkörper MILAN wurden nicht verzeichnet.

Die guten Schießleistungen der Kompanie wurden sehr häufig von Vorgesetzten, einschließlich des Divisionskommandeurs, herausgehoben und als vorbildlich dargestellt.

 

Die Patenschaft zum 2. Regiment Jagers te Paard wurde in den Jahren 1983 -1992 von der Kompanie aktiv mitgestaltet. Die Kompanie blickt auf 10 gemeinsame Übungsplatzaufenthalte und Übungen mit den 2. Jagers te Paard zurück. Ein Großteil dieser Übungen wurden auf dem Truppenübungsplatz VOGELSANG in der Eifel durchgeführt. Aus den gemeinsamen Übungen und Veranstaltungen bildeten sich Freundschaften über den Dienst hinaus.

 

Zum 01. Oktober 1989 wurde der Radarzug 2 der 5. Kompanie truppendienstlich unterstellt. Die zusätzlichen Aufgaben wurden, zur Zufriedenheit aller, hervorragend gelöst. Aufgrund der Umgliederung des PzAufklBtl 2, endete das Unterstellungsverhältnis zum 30. September 1991.

Der letzte Truppenübungsplatzaufenthalt der Kompanie mit Volltruppe war vom 05. - 15. Juni 1990 in Bergen. Besondere Anforderung für die Soldaten war das Leben über 14 Tage im Biwak, die Fernspähausbildung und die Gefechtsschießen auf den Schießbahnen 103 und 8C aus Stellungssystemen und im Angriff.

 

Im Zuge der Reduzierung der Bundeswehr, ein Ergebnis der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Jahre 1989 / 1990, gab die 5./PzAufklBtl 2 im November 1990 ihre TPz FUCHS zur „ Umrüstung “ ab.

 

Der neue Auftrag der Kompanie lautete:

 

- Ausbildung von Rekruten in der allgemeinen Grundausbildung -

 

Zu Beginn des Jahres 1991 ereignete sich für den Standort etwas völlig Neues. Die ersten Trabis mit Rekruten aus den neuen Bundesländern rollten in die Blücher Kaserne. Ihr Ziel war die 5. Kompanie, in der die Soldaten ihre Grundausbildung absolvierten. Um nach 3 Monaten ihren Wehrdienst in der Heimat fortzusetzen.

Neben dem Grundausbildungsauftrag bis in das Jahr 1993, erhielt die Kompanie im Herbst 1991 den Auftrag, die Ausbildung der BOESELAGER - Mannschaft des Bataillons durchzuführen. Neben den Ausbildern, stellte die 5. Kompanie auch einen großen Teil der Mannschaft.

Der Ausbildungsauftrag wurde zum 01. April 1993 eingestellt.

Die Außerdienststellung der Kompanie erfolgte am 30. September 1993.

 

Kompaniechefs                                      Kompaniefeldwebel

01.04.82 - 29.04.84 Hptm Schmidt             Seit der Aufstellung und bis zur Auflösung

30.09.84 - 21.03.86 Hptm Scholz                             der Kompanie
22.03.86 - 24.03.88 Hptm Holderer
25.03.88 - 28.05.90 Hptm Hofmann            StFw Lewe

29.05.90 - 10.04.91 Hptm Gerstung

11.04.91 - 27.06.93 Hptm Rose

 

Kompaniechef und Kompaniefeldwebel 30.09.1993

Hptm Rose
Hptm Rose
StFw Lewe
StFw Lewe

Dienstposteninhaber

KpTrpFhr

01.07.82 - 26.07.85  OFw Schmerbach

27.07.85 - 16.06.89 OFw Dann

16.06.89 - 18.12.91  OFw Vogt

19.12.91 - 20.06.93  HFw Skotarek

1. Zug

Olt Rödiger

OFw Wannek

Fähnr Rüppel

Lt Peukert

Lt Rüppel

Fw Kärsten

OFw Kärsten

Olt Kästingschäfer

2. Zug

HFw Maier

HFw Skotarek

OFähnr Busche

 

RekrutenzugFhr

Lt Logemann

HFw Barth

HFw Fahrenbach

3. Zug

HFw Dippel

Lt Röhrs

OFw Vogt

HFw Anacker, G.

OFw Schmidt

 

Radarzug 2

HFw Diederich


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