50 Jahre Bundeswehrstandort

 

50 Jahre Bundeswehrstandort
Hessisch Lichtenau
1962 - 2012

 

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Das Panzeraufklärungsbataillon 2

Kurzgefaßte Geschichte von 1956-1996

 

Vorgeschichte

Nach Zusammenziehung von Personal in Bremen - Gröpelingen wird im November 1956 in Marburg (Lahn) ein Kader für das Panzeraufklärungsbataillon 366 gebildet. Am 1. April 1957 wird dieses Bataillon nach Kassel verlegt und in Panzer­aufklärungsbataillon 2 umbenannt. Nach erneuter Verlegung, diesmal nach Göttingen und folgender Umgliederung wird daraus zunächst das Panzergrenadierbataillon 43 und schließlich das Panzerjägerbataillon 44.

  

Wiederaufstellung 1958

Das Panzeraufklärungsbataillon ~ in Fritzlar erhielt im Juni 1958 den Auftrag für die 2. Panzergrenadierdivision ein neues Panzeraufklärungsbataillon aufzustellen. Hierzu wurde als Grundstock die Panzeraufklärungskompanie 2 gebildet. Schon am 10. September befahl das BMVg dem 3. Korps die Panzeraufklärungskompanie 2 bis zum 6. Oktober 1958 zu einem Bataillon, bestehend aus - einer Stabs- und Versorgungskompanie- zwei Spähkompanien mit einer Personalstärke 278 Soldaten zu erweitern. Das fehlende Personal war durch das Panzeraufklärungsbataillon 5 zu stellen. Erster Kommandeur des neu aufgestellten Bataillons war der bisherige Chef der Panzeraufklärungskompanie 2, Major Möwe.

Damit war die Phase der ständigen Personalverschiebung aber noch nicht abgeschlossen. Bis zum März 1959 hatte das Panzeraufklärungsbataillon 2 die Kader für die Panzeraufklärungskompanien der Brigaden 4,5,6 und die Panzeraufklärungskompanie 18 zu stellen. Am 8. November 1962 verlegte das Bataillon von Fritzlar in den endgültigen Friedensstandort nach Hessisch Lichtenau und erhielt zugleich den Auftrag, die 4. Kompanie aufzustellen.

 

Befehl für die Umgliederung der bisherigen PzAufklKp 2 in PzAufklBtl 2 

1. Aufgrund veränderter Planung des Heeres ist die angekündigte Erweiterung der Panzeraufklärungskompanie 2

    zu einem Panzeraufklärungsbataillon bereits zum jetzigen Zeitpunkt möglich.

2. III. Korps gliedert daher die bisherige PzAufklKp 2 in ihren Standort Fritzlar bis zum 06.10.1958 in ein

    PzAufklBtl mit insgesamt 278 Soldaten, Stab und StabsKp und zwei Spähkompanien um.

3. Unter der Verantwortlichkeit des III. Korps hat das fehlende Personal Panzeraufklärungsbataillon 5 - im Zuge

    seiner befohlenen Umgliederung - abzugeben. Die Auswahl der Soldaten und weitere Einzelheiten regelt das III.

    Korps selbst, ggf in Zusammenarbeit mit Truppenamt/Abt. Panzeraufklärungstruppe.

4. Wie bisher die Panzeraufklärungskompanie 2, so wird auch das Panzeraufklärungsbataillon 2 der

    2. Grenadierdivision unterstellt. Fritzlar ist nach dem derzeitigen Stand der Planung nur vorübergehender

    Standort. Endstandort des Bataillons ist voraussichtlich Hessisch Lichtenau.

5. Logistische Bestimmungen: Materialübernahme von Panzeraufklärungsbataillon 5 sowie Materialzuführung

    und Festlegung der Ersatzausstattung für derzeit noch fehlende „Schützenpanzer Kurz „ aller Abarten regelt

    Truppenamt, Abt. PzAufklTruppe, in Verbindung mit den Spezialabteilungen.

6. Meldewesen: Die durchgeführte Umgliederung ist auf dem Dienstwege an Führungsstab des Heeres zu

    melden.

 

Im Auftrag

gez. von der Groeben, GenMaj 

Kommandeure der ersten Stunde

 

          Oberstleutnant Möws

           01.10.58 – 20.09.63

       Oberstleutnant v. Cramm

           20.09.63 – 23.09.67

       Oberstleutnant Grunow

         20.09.67 – 02.04.71



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          30.11.2017 19:30 Uhr

           Trad Raum Kaserne

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      Freundeskreis PzAufklBtl 2

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